Adam Zumbach d. J. / the Younger (1651-1593)

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Der Glasmaler Adam Zumbach d. J. aus Zug ging bei Michael Müller IV. (1627-1682) in die Lehre und trat bereits 1668 im Alter von 17 Jahren als Glasmaler in die Lukasbruderschaft ein.

Er hinterliess ein ansehnliches, häufig mit vollem Namen signiertes Werk, sodass eine gute Grundlage für Stilvergleiche vorhanden ist. Neben zahlreichen Einzelscheiben, die sich heute in privaten und öffentlichen Sammlungen befinden, schuf Zumbach auch mehrere Scheibenserien, wie zum Beispiel in der Kapelle in Rekingen AG und in der Kapelle Zur Schmerzhaften Muttergottes in Schwyz SZ.

Eine ausführliche Lebensbeschreibung befindet sich in:
Uta Bergmann, Die Zuger Glasmalerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, hrsg. vom Kanton Zug und dem Schweizerischen Zentrum für Forschung und Information zur Glasmalerei Romont (Corpus Vitrearum, Schweiz, Reihe Neuzeit, Bd. 4), 2004, S. 120-122, Anm. 503, mit zahlreichen Abbildungen.