Jakob Kuhn (1845-1888)

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Jakob Kuhn kam 1871 aus Krummenau (Kanton St. Gallen) nach Basel und liess sich hier als Glasmaler nieder. Anne Nagel und Hortensia von Roda beschreiben ihn in ihrer Publikation über die Basler Glasmalerei zwischen 1830 und 1930 als vielseitig begabt und sehr produktiv. Er gestaltete eine grosse Anzahl von Farbverglasungen in Bierlokalen und Restaurants, darüber hinaus aber auch für zahlreiche Kirchen im Elsass und in der Schweiz (Prediger- und Theodorskirche). Kuhn war auch als Restaurator tätig. 

Nach seinem frühen Tod wurde die Werkstatt über mehrere Jahre von der Witwe Emilie Kuhn-Helmle weitergeführt, bis der jüngere Sohn Max (*1879) die Leitung übernahm.

Literatur
Anne Nagel, Hortensia von Roda, «...der Augenlust und dem Gemüth», Die Glasmalerei in Basel 1830-1930, Basel 1998, S. 27f. und passim.